Paradores entwickelt sich zu einem offeneren, zugänglicheren und vielfältigeren Netzwerk
Modernisierung der Anlagen und allgemeine Barrierefreiheit festigen diese Entwicklung
Paradores treibt eine neue strategische Phase voran, die die Modernisierung seines Hotelnetzwerks, die Weiterentwicklung seiner Marke und ein klares Bekenntnis zur allgemeinen Barrierefreiheit miteinander verbindet. Die Kette, die sich auf ihr hundertjähriges Jubiläum im Jahr 2028 vorbereitet, schreitet in einem ambitionierten Transformationsprozess voran, der neue Eröffnungen und weitere Projekte umfasst, die darauf abzielen, die Zielgruppen zu diversifizieren und sicherzustellen, dass eine wachsende Zahl von Gästen aus aller Welt ihre Häuser unter gleichen Bedingungen geniessen kann. Die staatliche Hotelkette steht vor dem grössten Renovierungsprozess ihrer jüngeren Geschichte. Mit einer Investition von mehr als 250 Millionen Euro plant Paradores bis 2028 60 % seiner Häuser zu modernisieren, eine Transformation, die es ermöglicht, das Gästeerlebnis zu aktualisieren, ohne den historischen Charakter zu verändern, der die Marke auszeichnet. Im Zuge dieses Prozesses waren im Jahr 2025 dreizehn Häuser vorübergehend wegen Bauarbeiten geschlossen, was die solide operative Entwicklung des Unternehmens jedoch nicht beeinträchtigte. Im selben Jahr erzielte das Netzwerk Einnahmen von über 337 Millionen Euro und einen geschätzten Gewinn von rund 23 Millionen Euro bei einer durchschnittlichen Auslastung von 76 %, zwei Prozentpunkte mehr als im Vorjahr. Zudem eröffnete das Unternehmen im Mai 2025 das 98. Haus des nationalen Netzwerks und das neunte in Kastilien-La Mancha: den Parador von Molina de Aragón, in den mehr als 22 Millionen Euro investiert wurden. Das neu errichtete Gebäude mit dominierendem Steineinsatz und Ausrichtung auf die Burg verfügt über 24 Zimmer, davon zwei Suites. Darüber hinaus bietet es grosszügige Bereiche für Gastronomie und Veranstaltungen, Konferenzräume, Gärten und Parkmöglichkeiten. Die Weiterentwicklung des Netzwerks wird in den kommenden Jahren fortgesetzt und erreicht mit der Eröffnung der neuen Paradores von Ibiza y Veruela (Zaragoza) im Jahr 2026 den Meilenstein von 100 operativen Häusern. Damit festigt die Kette ihre Position als eines der einzigartigsten historischen Hotelnetzwerke Europas. Bis Ende dieses Jahres wird das Unternehmen umfassende Renovierungsmassnahmen in mehr als zwanzig Häusern abgeschlossen haben. Diese Massnahmen sowie die 39 von Turespaña angestossenen Modernisierungen werden dazu führen, dass mehr als die Hälfte des gesamten Netzwerks erneuert ist. Zu den Paradores, die in diesem Zeitraum weiterhin renoviert werden, zählen unter anderem Santillana del Mar, Olite, Benicarló, Cervera, Nerja, Melilla, Monforte de Lemos, Tortosa, Arties, Gredos, Sos del Rey Católico und Oropesa.

Eine Marke mit erweitertem Blick Parallel zur Modernisierung verschiedener Häuser hat das Unternehmen eine Weiterentwicklung seiner Markenpositionierung eingeleitet. Die Kampagne „Paradores, para todos. Para todas“ (Paradores für alle) zielt darauf ab, das traditionelle Bild der Kette, historisch mit einem eher klassischen Reisendenprofil verbunden, zu erweitern und die tatsächliche Vielfalt der angebotenen Erlebnisse widerzuspiegeln. Universelle Barrierefreiheit als strategische Achse Die Zugänglichkeit hat sich als eine der zentralen Säulen dieser neuen Phase etabliert. Aus diesem Grund hat Paradores eine Vereinbarung mit Impulsa Igualdad (Fördert Gleichberechtigung) unterzeichnet, um Kriterien der Barrierefreiheit in Planung, Management und touristische Erfahrung des Netzwerks zu integrieren. Die Vereinbarung umfasst spezialisierte Beratung, Prüfbesuche in den Häusern, Schulungen für die Teams sowie eine deutliche Verbesserung der touristischen Informationen für Gäste. Ein Teil dieser Fortschritte wird auch in Instrumente wie Reiseführer und die Plattform TUR4all einfliessen, die auf barrierefreien Tourismus spezialisiert ist. Dieses Engagement wird im Rahmen des „Plan de Accesibilidad Universal 360º“ (Plans für Universelle Barrierefreieheit 360º) umgesetzt, der in den kommenden fünf Jahren Investitionen in Höhe von 25 Millionen Euro vorsieht, um Barrieren abzubauen und das Erlebnis für alle Reisenden zu optimieren. Der Transformationsprozess von Paradores verbindet die Modernisierung der Anlagen, die Weiterentwicklung der Marke und ein klares Bekenntnis zur Inklusion. Gleichzeitig stärkt das Unternehmen seine Position im Binnen- und Kulturtourismus sowie seine internationale Ausrichtung, ein Segment, das bereits 34,2 % seiner Kundschaft ausmacht, mit einem zunehmend erlebnisorientierten Angebot.