Kanarische Inseln im September: Der Atlantik als perfekter Rückzugsort
Weinlese, Wanderungen, traditionelle Feste und Naturerlebnisse auf den Kanarischen Inseln
Der September ist auf den Kanarischen Inseln eine besonders reizvolle Reisezeit. Angenehme Temperaturen, rund zwölf Sonnenstunden täglich, weniger Besucher und ein abwechslungsreicher Veranstaltungskalender mit Weinlese, traditionellen Festen, Wanderungen, charaktervollen Orten, regionaler Küche und Naturerlebnissen schaffen ideale Voraussetzungen für eine Reise abseits der Hochsaison. Jetzt zeigt sich der Archipel von seiner ruhigen, vielfältigen und authentischen Seite – geprägt von eindrucksvollen Landschaften und lebendiger Kultur. Jede Insel besitzt ihren ganz eigenen Charakter – geprägt von regionalen Traditionen, historischem Handwerk, klassischer Architektur und Landschaften, die sich auf kurzen Distanzen ständig verändern. La Orotava auf Teneriffa fasziniert mit herrschaftlichen Häusern, gepflasterten Gassen und kunstvollen Holzbalkonen. Teror auf Gran Canaria verbindet kulturelles Erbe mit lebendigem Alltagsleben und seinem beliebten Sonntagsmarkt. Betancuria auf Fuerteventura bewahrt den ländlichen Charme der ehemaligen Inselhauptstadt. Haría auf Lanzarote, Agulo auf La Gomera und Valverde auf El Hierro ergänzen diese Route durch Orte, in denen Aussichtspunkte, Terrassen, Museen und Kunsthandwerksläden den Takt der Reise bestimmen. Auch landschaftlich bietet der Archipel eine außergewöhnliche Vielfalt. Im Nationalpark Teide auf Teneriffa führen Wanderwege durch spektakuläre Vulkanlandschaften bis zum höchsten Berg Spaniens. Auf La Palma eröffnet der Nationalpark Caldera de Taburiente beeindruckende Routen durch Kiefernwälder, Schluchten und zu Wasserfällen. Der Nationalpark Garajonay auf La Gomera begeistert mit seinem mystischen Lorbeerwald, während der Nationalpark Timanfaya auf Lanzarote die gewaltige Kraft vulkanischer Landschaften eindrucksvoll erlebbar macht. Im Naturpark Tamadaba auf Gran Canaria laden Wanderwege mit weiten Ausblicken über den Atlantik zu aktiven Entdeckungstouren ein.

Der September steht auf den Kanarischen Inseln außerdem ganz im Zeichen der Weinlese. Die Weinbautradition des Archipels reicht bis zur Einführung des Weinbaus nach der europäischen Eroberung im 15. Jahrhundert zurück. Besonders bekannt sind die autochthonen Rebsorten Malvasía Volcánica und Listán Negro. Spaziergänge durch die Weinberge, Besuche landwirtschaftlich geprägter Landschaften und die Verkostung regionaler Spezialitäten vermitteln authentische Einblicke in eine Inselwelt, die eng mit ihrer Landwirtschaft, ihren kleinen Erzeugern und einer facettenreichen Gastronomie verbunden ist. Gran Canaria vereint viele dieser Besonderheiten auf eindrucksvolle Weise. Als „Miniaturkontinent“ reicht die Landschaft von der Küste bis in die Bergwelt und umfasst ein Biosphärenreservat ebenso wie die UNESCO-Welterbestätte Risco Caído und die heiligen Berge Gran Canarias. Hinzu kommt die Ruta del Vino de Gran Canaria, die einzige Weinroute der Kanarischen Inseln und zugleich die einzige außerhalb des spanischen Festlands, die zum Netzwerk Rutas del Vino de España gehört. Weingüter, Restaurants, Unterkünfte, Käsereien, landwirtschaftliche Betriebe und traditionelle Bochinches ermöglichen authentische Einblicke in die lokale Weinkultur. Auch kulturell hat der September viel zu bieten. Das Fiesta del Pino in Teror vereint Wallfahrt, Folkloregruppen, traditionelle Tänze und festlich geschmückte Wagen voller regionaler Produkte. Auf Lanzarote verbindet die Romería de Los Dolores in Mancha Blanca religiöse Traditionen mit Folklore, Timple-Musik, Käse, Wein und dem traditionellen Baile del Romero. Auf Fuerteventura steht die Wallfahrt zu Ehren der Virgen de la Peña mit ihren Liedern, Gitarrenklängen und jahrhundertealten Bräuchen im Mittelpunkt einer der ältesten Feierlichkeiten des Archipels. Die Kanarischen Inseln sind damit weit mehr als ein Reiseziel. Sie lassen sich über ihre Landschaften, ihre Geschichte und ihre lebendigen Traditionen entdecken und erleben. Lage Die Kanarischen Inseln sind eine autonome Gemeinschaft Spaniens im Atlantischen Ozean. Sie liegen südwestlich der Iberischen Halbinsel vor der Nordwestküste Afrikas. Die Anreise erfolgt hauptsächlich über die internationalen Flughäfen der größeren Inseln. Darüber hinaus bestehen Fährverbindungen über wichtige Häfen wie Las Palmas de Gran Canaria und Santa Cruz de Tenerife. Innerhalb der Inseln erfolgt die Mobilität über ein gut ausgebautes Straßennetz; ein überregionales Schienennetz gibt es nicht.
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