Spain Is Much More präsentiert der Welt ein anderes Spanien
Die Initiative von Turespaña etabliert sich als Schaufenster des kulturellen, natürlichen und inneren Spaniens
Das Projekt Spain Is Much More geht in seiner internationalen Vermarktungsstrategie einen Schritt weiter: Nach einer ersten Ausgabe im Jahr 2025, die dem weniger bekannten Inland Spaniens gewidmet war, startet nun eine zweite Ausgabe, die vom 20. bis 26. Juni dieses Jahres stattfindet und sich auf Aktiv- und Naturtourismus konzentriert. Initiiert von Turespaña in Zusammenarbeit mit Paradores und den beteiligten autonomen Regionen, festigt das Programm ein routenförmiges, marktsegmentiertes Format, das darauf ausgelegt ist, audiovisuelle Geschichten gemeinsam mit internationalen Influencern und Meinungsführern zu entwickeln, die von den spanischen Tourismusbüros im Ausland ausgewählt wurden. Spain Is Much More strukturiert und vermittelt die touristische Vielfalt Spaniens durch ein gemeinsames Narrativ. Die Initiative verwandelt das Land in eine Abfolge miteinander verbundener Erlebnisse, bei denen jede Route auf einen bestimmten Markt, eine bestimmte Reisevorliebe und eine konkrete Art des Entdeckens zugeschnitten ist. Kulturerbe, Landschaft, Gastronomie und Authentizität verschmelzen zu einem Angebot, das ein Spanien mit großer erzählerischer Kraft zeigt. Die erste Ausgabe, die vom 19. bis 23. Oktober 2025 stattfand, war den Dörfern des spanischen Binnenlandes gewidmet und bestand aus sechs parallelen Routen durch neun autonome Regionen. Daran nahmen Journalist:innen, Influencer:innen und Content Creator aus Lateinamerika, Frankreich, den USA und Kanada, dem Vereinigten Königreich, Deutschland und Italien teil. Ziel des Projekts war es, ein weniger bekanntes Spanien auf internationalen Märkten sichtbar zu machen und den Fokus auf Erlebnisreisen, Slow Travel und das Eintauchen in regionale Lebenswelten zu legen. Das Programm stützte sich auf zwei gemeinsame Hauptachsen: Aufenthalte in Paradores-Hotels und Besuche von Orten aus dem Netzwerk „Die schönsten Dörfer Spaniens“, ergänzt durch weitere kulturell, landschaftlich oder naturbezogen bedeutende Orte. Auf dieser gemeinsamen Basis wurde jede Route an das jeweilige Zielpublikum angepasst. Die Nordroute verband Asturien und Kantabrien und präsentierte dem lateinamerikanischen Markt eine Kombination aus Küste, Bergen, indianischer Architektur und regionaler Gastronomie. Die Nordostroute brachte dem italienischen Markt ein Katalonien mit Tälern, mittelalterlichem Erbe und Bergküche näher. Die Ostroute, die durch Katalonien, Aragonien und Kastilien-La Mancha führte, bot dem französischen Markt eine Reise durch Regionen mit starker Identität, historischen Dörfern, weiten Landschaften und einer eng mit dem Territorium verbundenen Küche. Die Südroute verband Andalusien und Kastilien-La Mancha in einer für die USA und Kanada konzipierten Reise mit monumentalen Städten, Olivenhainen, weißen Dörfern und ausgeprägter kulinarischer Dimension. Die Westroute verband Extremadura mit Kastilien und León und zeigte dem britischen Markt Natur, lebendige Geschichte und lokale Küche. Die Zentralroute schließlich führte durch Kastilien und León, Kastilien-La Mancha und Madrid und richtete sich an den deutschen Markt – mit Burgen, historischen Kleinstädten und entschleunigten Reiseerlebnissen.

Die Fortsetzung des Projekts materialisiert sich nun in einer zweiten Ausgabe, die das Konzept des gemeinsamen Roadtrips beibehält, jedoch den thematischen Schwerpunkt verlagert. Die neue Ausgabe konzentriert sich auf Aktiv- und Naturtourismus mit besonderem Fokus auf das Netzwerk der Nationalparks und verschiedene geschützte Naturgebiete. Jede Route wurde rund um einen Nationalpark oder ein Naturgebiet von besonderem Wert konzipiert – sowohl auf dem spanischen Festland als auch auf den Inseln und in terrestrischen wie maritimen Landschaften.

Auch diese neue Ausgabe wird erneut von den beteiligten autonomen Regionen und dem Netzwerk der Paradores unterstützt. Mit dabei sind die Kanarischen Inseln, Galicien, die Valencianische Gemeinschaft, Andalusien, Kastilien-La Mancha, Aragón und Katalonien sowie 17 spanische Fremdenverkehrsbüros, sieben Nationalparks – Doñana, Caldera de Taburiente, Teide, Ordesa, Islas Atlánticas, Tablas de Daimiel und Cabañeros – sowie zwei bedeutende Naturgebiete: die Albufera von Valencia und die Hoces del Cabriel. Hinzu kommen acht Paradores: Mazagón, Teide, La Palma, Almagro, Baiona, Bielsa, El Saler und Cardona.

Durch sechs Routen in verschiedenen Teilen Spaniens präsentierte dieses Projekt dreißig Content Creators, die auf Aktiv- und Naturtourismus spezialisiert sind und aus 18 internationalen Herkunftsmärkten stammen, ein anderes Spanien. Jede Gruppe bestand aus fünf Gästen und einer verantwortlichen Begleitperson, wodurch kleinere Gruppen, größere Mobilität und ein intensiveres Erlebnis möglich wurden. Mit dieser zweiten Ausgabe festigt Spain Is Much More ein Modell internationaler Tourismuswerbung, das auf dem Aufbau von Geschichten basiert, die nach Produkt und Markt segmentiert sind, auf institutioneller und territorialer Zusammenarbeit sowie auf der Fähigkeit von Content Creators, die touristische Komplexität Spaniens durch zeitgemäße, visuelle und leicht teilbare Geschichten zu vermitteln. Die Initiative strukturiert die Vielfalt des Reiseziels und präsentiert sie aus der Perspektive von Erlebnis, Authentizität und thematischer Spezialisierung.
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